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Aufbau von relationalen Datenbanken

Relationale Datenbanken (RDB) heissen so, weil die Daten in Relationen gespeichert werden.

Mit "Relation" ist ein Ausdruck aus der Mathematik gemeint. In RDBMS werden Relationen jeweils als Tabellen angezeigt.

Hinweis: mit "Relation" ist nicht die Verknüpfung zwischen Tabellen gemeint!

Aufbau von Tabellen

Tabellen in der sog. "Datenblattansicht" zeigen den Inhalt der Tabelle an. Hier sehen Sie ein Beispiel inkl. Beschriftung der einzelnen Teile:

Achtung, in der Statistik versteht man unter "Datensatz" nicht eine einzelne Zeile, sondern den gesamten Bestand von Daten, welche für eine bestimmte statistische Auswertung verwendet wird.

Aufbau von RDBMS

Relationale Datenbankmanagementsysteme können unter anderen folgende Bereiche enthalten:

Desktop-Datenbanken wie Microsoft Access oder Claris Filemaker bieten zusätzlich innerhalb der Applikation einen GUI-Editor (Formular-Editor) sowie eine Report-Engine zum Erstellen von ausdruckbaren Berichten)

Beziehungen zwischen Tabellen

Relationale Datenbanken weisen eine Spezialität auf: zwischen den Relationen (Tabellen) definiert man Beziehungen. Die Skizze mit allen Tabellen und den Beziehungen dazwischen nennt man Datenmodell.

Das folgende Bild zeigt ein sog. "Entity Relationship Modell":

Figure 1: Entity Relationship Modell (Patrick Boekhoven)1)

Das gleiche Datenmodell kann man auch als "relationales Datenmodell" zeichnen, was wie folgt aussieht:

Figure 2: Relationales Datenmodell (eigene Skizze, nach Boekhoven 2022)1)

Der Vorteil des relationalen Datenmodells gegenüber dem ER-Modell ist, dass es deutlich kompakter zu zeichnen ist.